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EMA ändert Ranking-Regeln

Die European Mahjong Association (EMA) hat am 12. Juli 2010 die Regeln für die europäischen Bestenlisten geändert: Allem voran „altern“ Turnierergebnisse jetzt schneller und in zwei Stufen. Bereits nach einem Jahr zählen die Resultate nun nur noch mit einem Gewicht von 66%, nach zwei Jahren mit 33% – über drei Jahre alte Ergebnisse werden für das Ranking überhaupt nicht mehr berücksichtigt.

Die neuen Regeln sollen somit ein aktuelleres und dynamischeres Bild der Spielerleistungen zeigen. Zuvor sank das Gewicht älterer Turniere erst nach zwei Jahren auf 50% und zählte damit dann weitere zwei Jahre, war also insgesamt vier Jahre lang für das Ranking von Bedeutung. Außer dem schnelleren „Verfall“ älterer Ergebnisse wurde jetzt zudem auch die Rechenregel für die Rankingpunktzahl selbst verändert: Wärend früher einfach der Mittelwert aller gewichteten Ergebnisse ermittelt wurde, errechnet die EMA jetzt darüber hinaus den Mittelwert der besten drei Ergebnisse eines Spielers innerhalb der vergangenen drei Jahre (mit den üblichen Gewichtungen für Alter und MERS-Punkte). Die endgültige Punktzahl für das Ranking ist dann der Mittelwert aus dem „Gesamtergebnis“ sowie dem Wert für die Top-3 Spiele.

Eine derartige Umstellung sorgt naturgemäß für deutliche Verschiebungen in der Bestenliste. Im MCR-Ranking, das derzeit 399 Spieler (davon 31 Deutsche) umfasst, sind nunmehr sieben Deutsche in den Top-100:

  • Dagmar Fischer (31)
  • Richard Stöckemann (66)
  • Stefanie Duhme (72)
  • Silke Bansemer (77)
  • Fred Schröder (83)
  • Kilian Stöckemann (86)
  • Nadine König (87)

Das Riichi-Ranking erfasst im Moment 118 Spieler, 16 davon aus Deutschland – im besten Viertel (Top-30) befinden sich zwei Deutsche:

  • Philipp Scharpf (12)
  • Björn Schulz (25)

Die vollständigen Auszüge aus der europäischen Bestenliste für Deutschland sind unter den folgenden Links zu finden:

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